Felix Lösing

Marx, Engels und der Rassismus ihrer Zeit

Montag
06. Juli 2026
18:30 Uhr

Ossietzky-Forum der Staats- und Universitäts­bibliothek Hamburg, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg

Über die Veranstaltung

„Die Arbeit in weißer Haut kann sich nicht dort emanzipieren, wo sie in schwarzer Haut gebrandmarkt wird.“ (Karl Marx)

Der Umgang von Marx und Engels mit Rassismus ist heiß umstritten. Waren beide selbst verkappte Rassisten – oder haben sie bereits en passant eine kritische Rassismustheorie entwickelt? Waren sie in ihrem Blick auf die sie umgebenden rassistischen Verhältnisse schlicht ›Kinder ihrer Zeit‹ – oder im Gegenteil ›ihrer Zeit weit voraus‹? Felix Lösing (Lüneburg) hat mit Wulf D. Hund (Hamburg) und Lukas Egger (Wien) dazu das Buch „Marx, Engels und der Rassismus ihrer Zeit“ geschrieben. 

Im Gespräch mit Michael Hopp stellt Lösing die zentralen Ergebnisse der Studie vor – und zeigt Perspektiven für eine historisch-materialistische Rassismustheorie auf.

Dr. phil. Felix Lösing (geb. 1983) ist Soziologe und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Leuphana Universität Lüneburg tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Rassismusanalyse und Kolonialgeschichte.

Material zur Veranstaltung

Im Vorfeld jeder Veranstaltung veröffentlichen wir Buchbesprechungen, Texte und weiteres Material im Blog. Neueste Beiträge:

Die Teilnahme ist kostenfrei.

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